Dosismanagementsystem – Umgang mit Dosisüberschreitungen und Vorkommnissen in Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin
Dosismanagementsystem Vergleich – Funktionen, Unterschiede und Auswahlkriterien für Radiologie und Klinik
Ein Dosismanagementsystem (DMS) ist ein zentrales Werkzeug zur Erfassung, Analyse und Bewertung von Strahlendosen. Die Auswahl des passenden Systems hängt stark von Infrastruktur, Modalitäten und Zielsetzung ab.
Ist ein Dosismanagementsystem Pflicht? – Anforderungen nach Strahlenschutzgesetz und Strahlenschutzverordnung
Die Frage, ob ein Dosismanagementsystem (DMS) verpflichtend ist, lässt sich nicht pauschal mit Ja oder Nein beantworten – jedoch ist die systematische Dosisüberwachung gesetzlich vorgeschrieben.
Kurz gesagt: Ein DMS ist nicht explizit vorgeschrieben – aber in der Praxis nahezu erforderlich, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.
Gesetzliche Grundlagen
Strahlenschutzgesetz (StrlSchG)
Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)
Dokumentationspflichten
Überwachung diagnostischer Referenzwerte
Was ist konkret vorgeschrieben?
Betreiber von Röntgeneinrichtungen müssen:
Strahlenexposition dokumentieren
Referenzwerte überwachen
Vorkommnisse erkennen und bewerten
Maßnahmen ableiten
Warum ist ein DMS faktisch notwendig?
manuelle Dokumentation ist praktisch nicht ausreichend